Eine warme Wohnung – ein Luxus (1)

bisher habe ich ja noch nicht viel über meine Bleibe hier erzählt. Fangen wir von vorne an:

YHA Jugendherberge St. Pancras

Lage

Erste Woche in London. 6 Bett Zimmer im dritten Stock gegenüber St. Pancras. Ein wesentlicher Vorteil war die gute Verkehrsanbindung (besonders bei der Gefahr aufkommender U-Bahn Streiks  – der letzte war am 26.12.2010). Es dauert über ne 1h um mit der Tube (Picadilly Line) nach St. Pancras/Kings Cross zu fahren (kann gut auch mal 2h Stunden dauern – kommt auf die Tageszeit an). Dann wird man von einem Strom von Menschen empfangen – erst mal überwältigend. Draußen tobt der Verkehr – gut, dass jemand auf die Idee gekommen ist auf die Straßen zu schreiben, in welche Richtung man schauen soll…aber der Verkehr ist wohl einen eigenen Blogeintrag wert.
Nach gefühlten 10 Minuten bis man endlich die Straße überquert hat, ist es nicht weit bis zur Jugendherberge (rechts halten, Richtung British Library). Man möchte gut drauf achten an was man alles vorbeigeht, da der Eingang leicht übersehen werden kann – ist mir öfters passiert. Danach wartet schon die nächste Herausforderung auf einen. Wie kriegt man die Tür bitte auf? Nein, ziehen oder so wär doch zu einfach – man muss einen kleinen Schalter neben der Tür betätigen. Vergleichbar mit den Türen an der Uni, die durch Schalter automatisch aufgehen.

Erster Eindruck

YHA St. Pancras
YHA St. Pancras

Das nicht gerade vor Freude sprudelnde Personal checkt einen ein. Dann geht’s mit dem Fahrstuhl hoch in den 3ten Stock. Das Zimmer ist geräumig, relativ sauber und angenehm warm (allerdings war es draußen zu dieser Zeit nicht besonders kalt). Ich kann wirklich nicht meckern über die Einrichtung – nicht gerade gemütlich aber durchaus ein gutes Großstadthostel.

Zusammenfassung

+ gute Betten
+ gute Lage
+ schöner Aufenthaltsraum, Bar
– Relativ uninteressiertes Personal (ums mal nett auszudrücken)
– Teures Internet (9 Pfund für 7 Tage – WLAN; 5 Pfund 24h – WLAN)

Achtung Diebe

Allerdings sollte man zwecks Sicherheit nicht zu sorglos sein. Musste mir ne Geschichte anhören, wo einer fast unter seine Nase bestohlen worden ist. Also keine Wertgegenstände offen rumliegen lassen (abschließbare Schränke gibt’s in den Zimmer – Schloss nicht vergessen!). Ich hatte zwecks Mitbewohner relativ viel Glück – 2 ca. 50jährige Frauen (leider leicht schnarch gefährdet), eine Japanerin (sind meistens sehr nett, wenn alleinreisend), eine junge Schweizerin und eine Engländerin auf „Marketingtour“ (hatte eine Weiterbildung in London – nutzte jedoch jede Gelegenheit Flyer von Herbal Life zu verteilen).

Teil 2

Teil 3